Erfolgreicher Gemeindevollzugsdienst

Aktuelles Amtsblatt

Ordnungsstörungen in Freiburg finden vor allem nachts statt. Bisher konnte man bei der Verfolgung oder Vermeidung dieser ein großes Vollzugsdefizit feststellen. Deshalb war die Erweiterung der Aufgaben des Gemeindevollzugsdienstes (GVD) richtig und auch wichtig. Die beiden Stadträte der Freien Wähler, Gerlinde Schrempp und Kai Veser, haben an zwei Terminen den Vollzugsdienst begleitet und konnten sich so unmittelbar von der sehr guten Arbeit des GVD ein Bild machen. Vor allem während des Nachteinsatzes sowohl in der Innenstadt als auch in verschiedenen Stadtteilen im Westen Freiburgs war die deeskalierende Vorgehensweise der Beamten überzeugend.  Mal wurde der GVD wegen massiven Geruchsbelästigungen gerufen,  weitaus häufiger jedoch wegen Lärmbelästigungen. Das größte Problem stellten allerdings die Menschenansammlungen trotz eindeutiger Corona-Regeln in der Innenstadt dar. Die notwendigen Abstände zueinander, das Fehlen von Mund-Nasen-Masken wurde in klarer, ruhiger Art angesprochen und es konnten so nahezu alle Angesprochenen davon überzeugt werden, dass dadurch ein vermehrtes Ansteckungsrisiko besteht und doch alle einen weiteren Lockdown verhindern wollen. Wenige Personen, die dem GVD widersprachen, wurden von großen Mehrheiten zur Ordnung gerufen.

Die Verschmutzung auf dem Platz der Alten Synagoge, das vor aller Öffentlichkeit stattfindende Wildpinkeln an die Uni-Gebäude, die Nachtlager in den Eingängen oder Passagen der Geschäftshäuser forderten die beiden GVD-Mitarbeiter im besonderen Maße. Je höher der Alkoholkonsum war, umso rücksichtsloser und unverschämter wurden manche der Angesprochenen. Wir danken allen GVD-Mitarbeiterinnen und GVD-Mitarbeitern und sagen: Hut ab vor ihrer Arbeit!

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